Ratatouille
Abgesehen davon, dass meine bestimmt nicht “die richtige” Version ist, glaube ich nicht daran, dass es eine gibt.

Ratatouille hat mich schon in der Lehre verfolgt, damals als Variante der gehobenen Gastronomie mit Würfeln von einem Zentimeter Kantenlänge, weswegen es für mich mit nerviger Schibbelarbeit assoziiert war. Die eher bäuerlich grobe ‘Originalversion’ sagt mir eher zu.
Diesmal hatte ich zur Verfügung: eineinhalb Zucchini, eine gelbe und eine grüne Paprika, eine Aubergine, eine Zwiebel, eine dicke Zehe Knoblauch und eine Portion Tomatensauce.
Ich lege keinen besonderen Wert auf die Garreihenfolge, richte mich aber grob danach – insofern, als dass ich zuallererst den Topf mit Olivenöl aufsetze, um dann nach und nach die Gemüse zu putzen, zu schneiden und zu garen. So ist die Garreihenfolge im Ansatz bedacht und zeitökonomisch die beste Wahl getroffen.
Ist also das Olivenöl am warm werden, pelle ich Zwiebel und Knoblauch und schneide sie in grobe Stücke. Die schwitze ich dann in Olivenöl an, während ich mich um die Paprika kümmere, die als nächstes in dne Topf wandert. Dann die Zucchini und zum Schluss die Aubergine. Gewürzt wird mit HdP, Salz und Lorbeer.
Alles vermengen, kurz schwitzen und dann mit der Tomatensauce ablöschen. Die Temperatur senken, Deckel drauf und mindestens eine Dreiviertelstunde köcheln lassen.
