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Archiv für die Kategorie ‘Produkte und Promotions’

Obst und Gemüse aus Spanien

9. Dezember 2009 2 Kommentare

So, gestern habe ich die letzte Mango verspiesen, von meinem spanishmango Gratispaket. Die Armen waren schon ganz ungeduldig und baten per Mail um feedback – ja, geht los.

Wie immer war ich nicht der Einzige (meines Wissen nach auch hier, da und dort). Die Inhalte waren vergleichbar und die Überlegungen weitestgehend auch – sogar bis hin zu den unschönen Aspekten.

die versandbox

Neben drei Mangos gab es Zucchini, nen Rettich und Artischocken. Letztere waren auch bei mir innerhalb kürzester Zeit verschimmelt und wurden entsorgt (schade auch).
Insgesamt waren die Gemüse nicht besonders auffällig, sodass ich ein erstes Zwischenfazit ziehe: DerSpanischeGarten.com erscheint mir etwas überflüssig, aber wer weiß, wie es sich entwickelt, wenn er erst mal seine Pforten öffnet.

der inhalt

Aber es soll ja hier um die Mangos gehen. Die kamen in drei unterschiedlichen Reifegraden. Eine so Superreif, dass ich sie auch entsorgen wollte, aber meine Ernährungsmentorin schritt ein, ausführend, dass das schon ok sei, was es auch war, wie die Geschmacksprobe ergab. Sozusagen so weich, dass sie sich von selbst in ein Püree verwandelte, was das Schälen nicht leichter machte. Wer will sich beschweren, wenn etwas so gut schmeckt.

Nummer zwei war die Härteste der Drei und die nahm ich als Steaktopping, um auch mal was anderes zu machen, als Dessert oder pur.

Und weil ich sie pur doch am liebsten mag, Nummer Drei nach einer Weile im Kühlschrank wieder einfach kleingeschnitten und gegessen.

Bleibt festzuhalten, dass jede einzelne Mango aus dem Paket die hier erhältliche Standardware um Längen schlägt. Das alleine reicht aus, meine ohnehin nur kümmerlich ausgeprägten Bedenken bezüglich Unklarheit der Anbaumethoden und Klimabilanz beim Versand zu zerstreuen.

Die nächste Saison beginnt erst wieder spät 2010. Wenn ich es nicht vergesse, ziehe ich eine “echte” Bestellung auf jeden Fall in Erwägung.

Sie verstehen Französisch und haben einen kleinen Knall?

27. November 2009 6 Kommentare

Es begab sich bei der fress:publica08, gegen 2.30 in der Früh. Ich brach gerade auf und quasi im Herausgehen fragte Herr Paul, was ich “im wirklichen Leben”, also als Job machen würde. “IT-Branche” entgegnete ich. Ihm entfuhr, wie es denn sein könne, dass eine überwältigende Mehrzahl der anwesenden Blogger gerade in dieser Branche tätig sei. (Er wird sich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern, der Schoppengenuss stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben …) Die Antwort wäre ein eigenes Thema, aber folgendes Gerät könnte genau diese Gruppe repräsentieren: QOOQ [sprich: cook]. Vorausgesetzt man verfügt über das nötige Kleingeld sowie die Sprachkenntnisse, Spieltrieb und fühlt die Notwendigkeit sich das Ein oder Andere interaktiv zeigen zu lassen.

Ich habe mich nicht getraut Bilder einzubinden und bitte hierfür um Verständnis.

Interessant zu beobachten ist, dass das Gerät (momentan) eher Tech-basiert besprochen wird, wie einen Google-News/Blogsuche zeigt – also eigentlich genau dort, wo IT-arbeitende Foodblogger sich herumtreiben könnten. Dabei ist das Tablet eher Inhaltsbezogen, als ein Geek-Spielzeug, denn technisch kann man damit nicht viel machen: Diverse Rezepte mit Videos zur Herstellung. Planungshilfen zum Kochen und Einkaufen nach (vorhandenen) Lebensmitteln.
Der Nutzen liegt nicht in der Vielfältigkeit der Anwendungen, sondern eher im mitangebotenen Abo weiterer Inhalte, die monatlich auf das Gerät geladen werden können. Damit halte ich es absolut für ein Mittel, dem oft beklagten Verfall der Kochkultur entgegenzutreten. Dann lernt man es halt nicht mehr von den Eltern.

Ich, der über ausreichend Kenntnis verfügt, mir jeden Tag etwas aus den Fingern zu saugen, würde so ein Teil aber zumindest gerne mal Testen (hell, yeah!). Ich kann mir schon vorstellen, dass ich so ein Inspirationsloch füllen- oder neue Ansätze/Techniken lernen könnte. Nicht auszudenken, wie hilfreich es im Familienalltag sein könnte, wenn man es halbwegs Erst meint mit vernünftiger Ernährung.

Sicher sind die Hürden zunächst hoch: Preis und Sprache zuallernächst. Aber die Vorstellung, dass ein Redaktionsteam einen Handlungsleitfaden gibt, kann mehr Sicherheit geben, als beispielsweise Foren oder auch Blogs, denn die verwirrende Vielfalt der möglichen Ansätze kann durchaus auch eine Abschreckende Kraft entwickeln.

QOOQ ist in meinen Augen ein wirklich schöner Ansatz, der eben diese die Welten aus Tech und Food verbinden kann und ich als Blogger und Tätiger in beiden Welten versuche nun das Eine in das Andere schwappen zu lassen. Vielleicht klappt’s.

Flüssiges Butterschmalz

9. November 2009 5 Kommentare

Wie die Jungfrau zum Kinde kam, wurde ich von Ketchum angeschrieben, ob ich denn mal das neue Butaris in flüssig testen wolle - freilich nicht als Einziger.

Die Ansprache war recht vorsichtig, freundlich und persönlich – Agenturen scheinen im Umgang mit Bloggern zu lernen. Was ankam war ein Paket mit RezepteundBroschürenblabla, DER PEINLICHSTEN, ÜBELSTEN SCHÜRZE, DIE DIE WELT JE GESEHEN HAT und eben dem flüssigen Butaris. Jetzt ist das Fläschen leer und der freiwillige Text kommt nun:

butaris Mehr…