Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Cremesuppen’

Cremesuppen

21. April 2006 Kommentare ausgeschaltet

01_cremesuppe

Zutaten

750 g Gemüse der Wahl [ich habe zu Illustrationszwecken hier Kartoffeln sowie eine Zucchini-Austernpilzsuppe gemacht] ||1 Zwiebel || etwas Olivenöl oder Butter ||  1 l milder Fond oder Wasser || 0,2 l Sahne || Salz, Pfeffer [Muskat oder Kräuter nach Wunsch und Wahl]

02_cremesuppe_b 02_cremesuppe

Vorgehenstelegramm
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen || Zwiebeln in Stücke schneiden und anschwitzen || Gemüse ebenfalls stückig schneiden und anschwitzen || mit Fond oder Wasser angießen, bis es gut bedeckt ist || alles köcheln lassen, bis es weich ist || pürieren || Sahne dazu geben || eventuell mit Fond oder Wasser die Konsistenz anpassen|| noch einmal aufkochen

03_cremesuppe_b 03_cremesuppe

Grundsätzliche Gedanken
Eine Suppe wärmt den Magen, wie schön. Außerdem ist sie leicht zuzubereiten und auf Vorrat zu machen. Im Prinzip lässt sich aus fast jedem Gemüse eine solche Suppe machen. Je nach dem, ob man einen Fleischfond oder einen Gemüsefond/Wasser verwendet, kann man auch vegetarisch kochen.

04_cremesuppe_b

Weiterführende Gedanken
Natürlich öffnet eine Cremesuppe auch einen Kosmos an Möglichkeiten. So kann man sie klassisch heiß-, aber eben auch kalt servieren, wenn die Aromen kräftig genug sind, Denkbar wäre hier etwa eine Kartoffelsuppe mit Trüffelöl. Das bringt einen sofort zu allen  möglichen denkbaren Kombinationen aus Gemüsen, Aromaten wie Speck, Käse, Kräuter und/oder Ölen – hier setzt nur der eigenen Geschmack grenzen.
Mechanisch betrachte kann durch einfaches aufmixen aus eine Cremesuppe ein “Schaumsüppchen” werden, je nach dem wie weit man das Spiel treibt. Hier gerät man mit weiteren Zusätzen sogar ins Reich der molekularen Küche. Davon habe ich zu wenig Ahnung, um Näheres auszuführen.

Am Rande
Im Prinzip ist so eine Cremesuppe schön übersichtlich. Je nach Gemüsewahl wird sie mehr oder weniger sämig/gebunden. Wer dickflüssigere Varianten bevorzugt, kann einfach eine mehligkochenge Kartoffel mit in den Ansatz geben, die dann für etwas mehr Bindung sorgt. Freilich kann man auch später mit angerührter Stärke hantieren.

Gutmütigkeiten
Es dürfte schwer fallen, hier etwas verkehrt zu machen. Man muss auf keinen Garpunkt achten, außer natürlich dass es weich sein soll, aber weich bleibt weich. Es dürfte schwerfallen etwas zum Anbrennen zu bringen, denn viel Flüssigkeit ist ja bereits im Ansatz vonnöten.
Das Einzige, worauf man vielleicht achten sollte ist, die Sahne wirklich erst nach dem Pürieren hinzuzugeben, da es mir schon passiert ist, dass sie gerann.

04_cremesuppe

KategorienCremesuppen