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Archiv für die Kategorie ‘~60 Minuten’

Fleischbällchen, geschmorte Paprika, Pasta

7. April 2008 Kommentare ausgeschaltet

Ein Klumpen Hackfleisch, vermengt mit geriebenem Grana Padano (5-6 EL) und Tomatenmark (2-3 EL) – käsig und tomatig sollte es werden. Dazu ein wenig Salz, Pfeffer und ein Ei (aus Sicherheitsgründen).

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Drei Paprika wurden in Streifen geschnitten, ebenso, wie eine Zwiebel und zwei Zehen Knoblauch, um dann in Olivenöl gargedünstet zu werden. Etwa zur Hälfte der Garzeit habe ich etwas Geflügelfond dazu gegeben (1/2 Glas) und diesen um 2/3 reduzieren lassen.

Das Hack wurde zu kleinen Bällchen verarbeitet und wanderte für etwa eine halbe Stunde bei 200 Grad in den Ofen.

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Tja, Pasta kochen, vermengen.

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Gschntzlts

6. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Eigentlich verabscheue ich Geschnetzeltes. Ihm hängt der Ruf des Beliebigen an (wie auch Aufläufen) und wenn man es vernünftig machen will, ist es aufwändig – obschon es immer noch beliebig ausschaut.

08_03_06.jpgZutaten:
Rindersteak (streifig), Zwiebel (dito), Shiitakepilze (stückig), Kartoffeln (Resteverwertung), Broccoli (blanchiert) und Zucchini (gewürfelt und angebraten) sowie Frischkäse und körniger Senf.
Die extra vorbereiteten zwei Gemüse habe ich mit dem Kleinkindfutterbaukasten verbunden, insofern war das noch ökonomisch sinnvoll.
Aus Gardauergründen habe ich mich entschieden die Gemüse zusammen in einer Pfanne anzubraten (durch den vorbereiteten Zucchini und Broccoli waren die Garzeiten annähernd gleich) und dort auch die Senfsauce vorzubereiten. Das Fleisch habe ich dann in einer separaten Pfanne gebraten und es später dazu gegeben.
Insgesamt ein eher nerviges Prozedere für eine doch eher einfache Mahlzeit.

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KategorienRind, täglich, ~60 Minuten

Bulgariabällchen

27. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem unsereins vergangene Woche belehrt wurde, dass toskanische Hackbällchen keine Relevanz besitzen, hier nun bulgarische Hackbällchen, die ihren Namen aus bulgarischen Schafskäse beziehen, wie ich beschloss.

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Ich vermengte Geflügelhackfleisch, ein halbes Paket bulgarischen Schafskäse (oder eine beliebige, intensivere Sorte), Zwiebelwürfel, Paprikawürfel, etwas geriebenen Käse (Reste), ein Ei, Semmelbrösel, Petersilie, Salz, Pfeffer und Köftewürzmittel.
Diesen eher festen Teig habe ich zu einem Ball geknetet, nur um ihn dann in diverse kleine Bälle aufzuteilen, die dann für eine halbe Stunde in den 180 Grad heißen Ofen wanderten. Sicher hätte man auch braten können, aber ich war faul.

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Dazu gab es grüne Bohnen, die ich mit dem restlichen Schafskäse anmachte.

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Kartoffel-Blumenkohlbrei mit Bratwurst

29. Januar 2008 5 Kommentare

Wahrscheinlich hätte ich am Timing noch schrauben können, aber wer will sich denn so viele Gedanken machen.

Ich habe einen halben Kopf Blumenkohl und etwa die selbe Menge geschälte Kartoffeln aufgesetzt. Die Kartoffeln brauchten natürlich länger, weswegen ich den Blumenkohl abgedeckelt stehen lies. Dann habe ich eine Gemüsezwiebel in grobe Würfel geschnitten, in Butter leicht bräunen lassen (in der nicht ganz unberchtigten Hoffung so ein süß-herbes Aroma in den späteren Brei zu portieren) und in einer Schale beiseite gestellt – die Kartoffeln waren immer noch nicht fertig.

Die Bratwürste habe ich schräg in Stücke geschnitten (die Dinger verloren durch das Braten allerdings derart die Form, dass das auch keine Rolle spielte) und dann in der ehemaligen Zwiebelpfanne gebraten. Nach dem Wenden habe ich den Blumenkohl durch die so genannte Flotte Lotte (gröbste Stufe) zu den Zwiebeln gedreht, mit den Kartoffeln die Geduld verloren und sie noch nicht ganz weich auch durchgedreht und alles verrührt.
Die Wurststücke noch einmal kurz geschwenkt und dann serviert.

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Buletten, wa?!

26. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

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Diese Woche endet recht fleischlastig. Einfach, weil kein Gemüse mehr da war.

Hackfleisch mit Zwiebelwürfeln, einem Ei, Kräutern, Senf, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen und kleine Buletten formen.
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Die dann Langsam braten. Ist das geschehen, Zwiebelstreifen in derselben Pfanne für etwa zehn Minuten weichdünsten.

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Bratwurst in Kartoffelsauce und Rosenkohl

9. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

Zuerst musste ich den Rosenkohl putzen, das ist der Zeitfresser Nummer eins. Dann habe ich ihn aufgesetzt und hatte ab da noch etwa zwanzig Minuten Zeit für den Rest.

07_10_09b.jpgDie Bratwürste habe ich in Scheiben geschnitten und beiseite gelegt. Einen Teil des Kartoffelsuppenansatzes (also mit Wasser pürierte Pellkartoffeln) habe ich mit Salz, Pfeffer, HdP und Senf vermengt – diese Gewürze, weil Bratwurst mit Senf ohnehin ein Klassiker ist und folgerichtig auch etwas so kräftiges wie HdP verträgt.

Dann habe ich die Bratwurstscheiben in die kalte Pfanne gegeben und die Temperatur hoch gedreht, sodass sie ein wenig Fett zum Braten auslassen. Nach vielleicht einer Viertelstunde hatte ich die gewünschte Menge klebrige Rösttoffe in der Pfanne und habe mit der Kartoffelgrundsauce abgelöscht.

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Das spritzt fürchterlich, aber da darf man halt keine Angst haben. Mit einem Pfannenwender habe ich den Pfannenboden freigeschabt, sodass die Röststoffe in die Kartoffelsauce wandern. Gleichzeitig wird die Sauce duch das Wiedererhitzen ein wenig flüssiger, was der Konsistenz zugute kommt.
Rosenkohl abgießen, zusammen servieren.

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Für die Gewürze der Sauce wollte ich wissen, womit denn die Wurst schon vorgewürzt ist und habe einfach mal gelesen. Ein Fehler. Im Prinzip keine Gewürze, sondern chemische Zusätze von der Sorte, die einem nichts sagen aber ein ungutes Gefühl vermitteln. Das sind so die Momente, in denen ich persönlich einen weiteren Weg zum (Bio)Fleischer auf mich nehmen werde.
Ich wurde schon stutzig, als sich das Volumen der Wurst in der Pfanne fast halbierte. Obwohl man es im Prinzip ja weiß: wieder was gelernt.

Rosenkohl mit geräucherter Putenbrust

27. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Zunächst habe ich den Rosenkohl geputzt (ich bin übrigens Verfechter des kreuzweisen Strunkeinschnittes) und aufgesetzt – somit blieben mir noch etwa 20 weitere Minuten für den Rest.

Die geräucherte Putenbrust wurde mit neulich auf der Suche nach Speck an einem Marktstand angedreht. Ist geschmacklich ganz nett; freilich dominiert der Rauchgeschmack, der aber eher mild bleibt.
Die Brust also habe ich in Scheiben geschnitten.

Weil ich die ganze Sache als quasi herbes ‘Roastbeef kalt’ anlegen wollte, habe ich eine Mayonnaise gemacht für Remoulade. Dort hinein habe ich folgendes gegeben:

  • 1/3 Becher Sahne
  • 1/2 Zwiebel in Würfelchen
  • Salz/Pfeffer
  • Schnittlauch/Petersilie
  • 1 1/2 gekochte, gehackte Eier
  • In Ermangelung Saurer Gurken und Kapern, einen winzigen Schuss Weißweinessig

Alles auf einen Teller drapiert und mit Brot serviert.

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Risotto, Broccoli und Tomaten-Senf-Kräutercoulis

27. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Zu Risotto und Broccoli werde ich nicht viel sagen. Weil es nicht so viel dazu zu sagen gibt, wollte ich etwas interessanteres dazu machen – meine Wahl fiel auf eine Art Sauce oder Coulis (auf das Passieren habe ich verzichtet) mit Kräutern, grobem Senf und Tomaten.

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Einfach eine halbe Zwiebel in grobe Würfel geschnitten und mit Rosmarin. Lorbeer, Thymian, Salz und Pfeffer in Olivenöl angeschwitzt.
Vier Tomaten den Strunk entfernt, an der Unterseite kreuzweise eingeschnitten, 20 Sekunden in kochendem Wasser gebrüht, abgeschreckt und die Haut abgezogen. Dann Grob gewürfelt.
Einen EL Senf zu den Zwiebeln gegeben kurz verrührt und dann die Tomatenwürfel dazugegeben.
Dann habe ich alles (für mindestens zwanzig Minuten) zusammenköcheln lassen.

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Das Schöne an der Coulis ist das Zusammenspiel der Süße von den Tomaten und Zwiebeln mit der leichten, durch das Kochen gemilderten Säure des Senfes (Um diesen Effekt zu erreichen, braucht man eine Mindestkochlänge von genannten zwanzig Minuten). So macht man ein eher einfaches Gericht deutlich interessanter.

Geschmorte Paprika und Polenta-Geflügel

20. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Lange, dünne, rote Paprikaschoten halbiert und entkernt. Gemeinsam mit einer grob geschnittenen Zwiebel, einer Zehe Knoblauch sowie Lorbeer, Thymian und Rosmarin, nebst Salz und Pfeffer, in Olivenöl für etwa 45 Minuten weichgeschmort – bei geringer Temperatur und geschlossenem Deckel.

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Die bereits ausgelösten Hühnerschenkel habe ich einfach in Polentamehl gewendet und als die Paprika fast fertig war, kurz gebraten.

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Kräuterkarotten und Butter-Basilikumkartoffeln

13. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Kleine Pellkartoffen aufsetzen, kochen, ein wenig abkühlen lassen und pellen.

Während die Kartoffeln kochen, die Karotten schälen und in Stifte schneiden. Wenn die Kartoffeln abkühlen, die Karotten mit einer Zwiebel und Knoblauch, gemeinsam mit Salz, einigen Zweigen Rosmarin und Thymian in Olivenöl bei geringer Temperatur (Deckel zu) garen.

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Wenn die Karotten fast fertig sind, einen Klacks Butter in einer Pfanne zum Schäumen bringen und die Kartoffen hineingeben. Mit Salz und Basilikum würzen, ab und an wenden. Wenn die Kartoffeln ein wenig gebräunt sind (so nach drei, vier Minuten), servieren.

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