Archiv

Archiv für die Kategorie ‘unterwegs’

Da war ja noch …

29. Oktober 2009 Kommentare ausgeschaltet

… das Magazin.

Ich hatte ja schon mehrfach beklagt, dass mir mangels Zeit die Qualität meiner Speisen beileibe nicht gefällt, und auch meine Leidenschaft für Kochbücher und -magazine ist deutlich abgekühlt.
Dennoch stolperte ich bei einer bevorstehenden, halbstündigen S-Bahnfahrt im Kiosk über “BEEF” und nahm es mit (Verkäufer II zu Verkäuferin I: “Da hast Du ja den richtigen Riecher gehabt”). Ich hatte bereits im Sommer davon gelesen, wieder vergessen, nun gesehen und gekauft.

Das ist jetzt ungefähr zwei Wochen her und ich hatte das Magazin schon wieder vergessen – beim “Bloghopping” bin ich auf eine Rezension gestoßen und eine Welle der Erinnerung rollte über mich hinweg – leider nicht bezüglich des Heftinhaltes.

Bei Magazinen gehe ich immer so vor, dass ich es durchblättere und danach lese, was mich interessiert. Ich hatte damit gerechnet in der Bahn den Lesedurchlauf anfangen zu können und so ein-, zwei Artikel lesen zu können. Als ich ankam, war das Magazin ausgelesen. Ich habe einen Artikel gelesen und zweimal das Kochtopf-Labyrinth durchlaufen. Fertig. Keine Erinnerung, außer dass das Labyrinth leichte Verärgerung auslöste – aber ich weiß nicht mehr wieso.

Das Magazin habe ich am selben Abend meinem Vater übereignet. Zugegebenermaßen nicht leichten Herzens, was aber eher am stolzen Preis lag, als am Inhalt.

Mein Fazit: Sieger in der Kategorie Geldverschwendung laufendes Quartal.

Kategorienunterwegs

Wiedada

20. August 2008 Kommentare ausgeschaltet

Tja. Natürlich bin ich schon wein wenig länger wieder hier. Aber von ernsthaftem Kochen war weit und breit nichts zu merken, denn meine Familie war länger fort und alleine kochen – dafür habe ich nicht die Disziplin. Ich bin nur die Hand des Magens meiner Familie und allein … och.

Kategorienunterwegs

Marketing by Abwesenheit

16. Juni 2008 1 Kommentar

Der Doktor der Olivenölologie Mike Seeger hat einen klugen Schachzug vollführt:
Nicht Erscheinen auf der fress:publica08, aber diverseste Flaschen schickes Olivenöl zum Mitnehmen hinstellen (war doch zum Mitnehmen, oder?).

Meine Flasche ist jetzt alle und ich war sehr glücklich damit. Das wollte ich zumindest mal erwähnt haben. Und für die, die es interessiert – die ziemlich sensationelle Aktion scheint noch zu laufen.

08_06_16b.jpg

Kategorienunterwegs

Europameistersalami

3. Mai 2008 Kommentare ausgeschaltet

Ein Mitbringsel aus Paris. Geschmacklich vielleicht fünf Prozent besser, als andere vernünftige Salami – aber die fünf Prozent machen dann wohl den Unterschied …

08_05_03c.jpg

Kategorienunterwegs

Gerade erst zurück aus Frankfurt …

20. April 2008 1 Kommentar

… und gesehen, dass schon viel geschrieben wurde, dem ich mich gerne anschließe, ohne es wiederholen zu wollen.

Sehr schön war es in der Tat!

Kategorienunterwegs

Essen in der Hauptstadt

25. März 2008 Kommentare ausgeschaltet

Mit Freunden, Kind und Kegel in Berlin unterwegs – und ich in der Küche, während kreischende Kinder durch die Gegend rennen. Neben Babybrei aus Zucchini, Karotten und Kartoffeln gab es:

Nicht so wirklich aufregend also, aber zweckerfüllend.

Kategorienmit Besuch, unterwegs

Kichererbsen-Tomatenpasta

30. Januar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Pastawasser aufsetzen.

Eine Zwiebel in grobe Würfel schneiden und in Olivenöl mit HdP und Cumin einige Minuten anschwitzen. Dann eine Dose Kichererbsen dazu geben und mitschwitzen. Eine Dose gewürfelte Tomaten dazu geben und so lange köcheln lassen, bis die Pasta fertig ist.

08_01_30.jpg

Durch das Cumin bekommt diese Variante eine eigene Richtung – fort von Tomatensauce. Ob nun Parmesan dazu passt, sollte jeder selbst entscheiden, ich habe zugelangt.

In Italien – die Lombardei

19. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das Italien eine interessantere Esskultur hat, als Deutschland ist wahrscheinlich kaum bestreitbar, obschon mich stets das schlechte Gewissen plagt – gilt der gemeine Deutsche ja als ziemlich italophil. Wie dem auch sei, die vier Tage in der Lombardei waren kulinarisch auf jeden Fall interessanter, als die zwei Wochen Provence, was nicht wertend gemeint sein soll, denn dafür weiß ich zu wenig in der Tiefe und über die kulturelle Verwurzelung.

07_08_19.jpg

Alles begann gleich am ersten Abend, als unsere Gastgeberin einige Anitpasti auftrug, darunter “Nervetti con Cipolla”. Sie konnte auf Deutsch nicht so recht erklären, was es ist und auch kleinere Recherchen erhellen die Sache nicht sehr. Ich nehme an, es war eine Mischung aus Kalbsknorpeln und/oder Sehnen und Kalbskopf mit Zwiebeln und einigen eher unangenehmen Zutaten mit “E”.
Geschmacklich keine Offenbarung und von eher gewöhnungsbedürftiger Konsistenz. Aber immerhin kann ich nun behaupten Knorpel gegessen zu haben.

07_08_19b.jpg

Während Touristischer Aktivitäten habe ich in einem Garten Lorbeer gepflückt und mir somit die Frage beantworten können, ob Lorbeer überhaupt geschmackliche Vorteile mit sich bringt – dieser schon! Was den in Deutschland erhältlichen, getrockneten angeht, so werde ich zu gegebener Zeit eine andere Versuchsreihe starten.
Im selben Garten lag am Eingang etwas unvermittelt auch eine Zitronatzitrone herum, warum weiß niemand so genau.

07_08_19c.jpg

Die Brotlandschaft fand ich qualitativ eher bescheiden, mit Ciabatta bekommt man wohl auch hierzulande den besten Export. Schön allerdings ist das sehr dunkel gebackene Brot mit Nüssen, Feigen und Aprikosen, das innen herrlich feucht ist und so praktisch die Frühstückskonfitüre gleich mitliefert. Mit ein wenig Butter wirklich fein. Leider habe ich den Namen nicht parat.

07_08_19d.jpg

Bei einem kurzen Marktbesuch habe ich mit ein Stück fast schon obszön fetten Speck gekauft, der ziemlich lecker ist – auch hier ermangelt es mir des Namens.

07_08_19e.jpg

07_08_19f.jpgAnsonsten bin ich zwei Mal kurz durch Supermäkte gerauscht, die natürlich erstmal aufregend wirken, weil es halt anders ist und daher interessant. Die Frage ob sie besser sind, kann ich schlecht beantworten.
Mitgenommen habe ich von dort Penne aus Reis, eine bittere Limonade für einen Freund und Antipasti im Glas, die Lecker sind, die ich aber mangels Vergleich zu hiesigen Produkten nicht bewerten kann.

Kategorienunterwegs

Frankreich hat es kaum besser

6. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ohne zu tief ins Detail gehen zu wollen, hier einige den Kochalltag betreffende Anmerkungen zum Süden und Südwesten Frankreichs.

Insgesamt würde ich ein höheres Niveau der Kochkultur generell konstatieren. Also, was die grundlegende selbstgekochte Nahrungsaufnahme angeht – das liegt wahrscheinlich am Selbstverständnis der Franzosen. Der kochkulturelle Hintergrund ist einfach größer und die Gewohnheit regelmäßig zu kochen entsprechend.
Das jedoch ist kaum ein Grund in neidische Romantizismen zu verfallen, denn Material und Technik sind ähnlich (hier bitte ein Adjektiv der eigenen Wahl einfügen) wie in Deutschland. Ich habe jede Menge fehlende Schneidebretter, stumpfe Messer (wie gut einen Schleifstein dabei gehabt zu haben), zerkratzte Billigpfannen und zu kleine Töpfe gesehen. Auch der Umgang mit Lebensmitteln ist nicht gerade souverän, was zum Beispiel das Würzen im Allgemein und das Pastakochen im Speziellen angeht. Auch Franzosen kann man in Erstaunen versetzen, wenn man einen Liter Olivenöl für sechs Personen in einer Woche durchbringt. Dennoch ist das Repertoire tiefer als hierzulande, was eben mit der Region und Esskultur zusammenhängen wird.

07_08_06.jpg

Dass das Kochen im Alltag in der Regel einfachen Gesetzen gehorcht, mag auch folgendes Beispiel verdeutlichen: In der Provence wächst sozusagen an jeder Ecke Rosmarin, was mich natürlich entzückte und zum abrupfen einiger Zweige bewegte. Diese wollte ich dann (in bester Jamie Oliver-Manier) abrupfen und die Stiele als Fischspieße benutzen. Meiner Freude wurde entgegengehlaten, dass ich den Rosmarin gut waschen solle, schließlich könnten jede Mende Hunde dagegen gepisst haben. Das versetzt dem nördlichen Enthusiasten schon einen Dämpfer. Ich habe die Zweige zur nächsten Station mitgenommen und beim ersten Spaziergang die Fischspieß-Idee erzählt. Die Gastgeberin deutete leicht zur Seite, wo ein gigantischer Rosmarinbusch wuchs und wirkte eher gelangweilt.
Die Zweige habe ich jetzt zuhause und fest vor, die Spieße zu machen! Denn wirklich stabile, hölzerne Rosmarinzweige sind ja auch nicht ganz leicht zu bekommen. Was ich verdeutlichen wollte, ist dass die tägliche Hausküche auch in so genannten kulinarisch goldenen Regionen eher mythischen Charakter hat.

Aber natürlich ist das entsprechende Angebot da, die Möglichkeiten sind ungleich größer und man ist tendenziell näher am Erzeuger, was sich tatsächlich geschmacklich bemerkbar macht. So habe ich diverse Pasten und Brotaufstriche mitgebracht, die es auch hier zu kaufen geben mag, aber dort auf dem Markt in deutlich besserer Qualität zu finden sind. außerdem habe ich das erste Mal cœur de bœuf Tomaten gegessen, von denen ich bisher nur gelesen habe.

07_08_06b.jpg

Zusammenfassend habe ich also auch hier regelmäßig am Herd / Grill gestanden. Mein Ratatouille braucht sich auch in der Provence nicht zu verstecken und mit ein wenig Übung ist es nicht schwer, die ‘kulinarische Kompetenz’ eines Franzosen zu erreichen. Der nächste Urlaub kann kommen.

Kategorienunterwegs

Grundsätzliche Fragestellungen

6. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Tja, quasi unangemeldet in den Urlaub und nun zurück – und das ohne Ankündigung!

Nun, das ist auf eine Fragestellung zurückzuführen, die versicherungstechnischer Natur ist. Vor Jahren habe ich mal mitbekommen, dass es nicht zugelassen ist auf seinem Anrufbeantworter zu hinterlassen, dass man sich im Urlaub befindet, da die Versicherung im Einbruchsfalle nicht zahlen würde. Sieht es bei einem Blog anders aus? Ich weiß es nicht und wollte kein Risiko eingehen.

So, jetzt wieder da.

Kategorienunterwegs