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Archiv für die Kategorie ‘fusion’

Curry ohne Curry

8. September 2009 1 Kommentar

Ich bin ja nicht so der Freund der so genannten Gewürzküche – vielleicht mangelt es mir aber einfach an den entsprechenden Kenntnissen. Insofern ist das heutige Gericht von der Anlage her ein Curry aber eben ohne die zugehörigen Gewürze.

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Karottenscheiben in Butterschmalz einige Minuten anbraten, dann Zuckerschoten dazu geben und kurz mitbraten. Mit einer kleinen Dose Kokosmilch ablöschen, Temperatur senken, rote Linsen einstreuen, Deckel auflegen, etwa eine Viertelstunde köcheln lassen.

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Die Kokosmilch wird nahezu vollständig von den Linsen absorbiert. Das Gericht erhält so eine angeneme Konsistenz mit leichtem Kokosaroma.

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Dazu Basmatireis.

Fehlschlag: Mangold-Kokos-Suppe

26. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet

Tja, selbst überlistet.

Ich hatte also diesen Mangold da, von dem ich den weißen Strunk und die grünen Blätter trennte.
Den Strunk schnitt ich in Stücke und schwitzte sie mit einer Zwiebel in Olivenöl an, goss mit 300 ml Kokosmilch, einem Becher Sahne und einem Schluck Orangensaft auf und ließ alles weichköcheln – soweit das normale Cremesuppenprozedere.

09_02_26 Mehr…

Knollenselleriecurry

11. Januar 2009 7 Kommentare

Knollensellerie

Knollensellerie ist nachvollziehbar in Verruf geraten, denn er hat einen eigenen Charakter – nicht gerade das, was momentan gesucht und gefragt ist. Der leicht muffige Ruf des einheimischen Gemüses sowie der schwierige, senfig-scharfe Geschmack machen es ihm nicht leicht.

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Ich kann mich da nicht wirklich ausnehmen – sicherlich esse ich ihn auch als Gemüsebeilage, aber ich verstehe jeden, dem es zu ‘streng’ ist. Ich persönlich finde auch nicht, dass Pürees weiterhelfen. Knollensellerie ist egozentrisch, bei der Aromenintensität kann Fleisch kaum mithalten. Also, warum lamentieren und der Knolle nicht gleich die Hauptrolle verpassen.
Um es dann interessant zu gestalten, überlegte ich mir, die senfig-scharfe Eigenschaft zu nutzen und sie eher zu unterstützen, als zu eliminieren – die Idee zum Curry war geboren.

Nun habe ich auch mit Currypulver ein Problem  – zu viele schäbige Putenfleisch-Pfannen, die ‘exotisch’ sein sollten. Vielen Dank.

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(Man denke sich bitte den Senf und die Tomaten vom Foto weg – habe mich wegen des klareren Geschmackes und der ausreichenden Menge Flüssigkeit kurzfristig dagegen entschieden)

Um dies nun zu umgehen, habe ich einen EL Butter mit etwa derselben Menge Sonnenblumenöl erhitzt und darin eine gewürfelte Zwiebel, nebst einer Zehe Knoblauch mit

  • 1 EL Kurkuma
  • einer Messerspitze Chili
  • 1/2 EL Fünf-Gewürze-Pulver
  • 1 TL Cumin

und natürlich etwas Salz angeschwitzt.

Unterdessen habe ich den Sellerie in etwa walnussgroße Stücke geschnitten und hinzugegeben. Alles zusammen dann für ungefähr eine Viertelstunde bei geschlossenem Deckel dünsten lassen, bevor 400 g Kokosmilch hinzukamen.

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Eher aus farblichen Gründen fügte ich noch kleine, rote Paprikawürfel hinzu, ebenso wie kurz vor dem Servieren gehackte Petersilie.

Letztlich passierte nun nicht mehr viel: Das Curry köchelte während der Zeit, den der Basmatireis zum Garen benötigte weiter (um und bei zwanzig Minuten). Für die Sämigkeit und eine etwas dickere Konsistenz, habe ich das Curry dann mit ein wenig angerührter Kartoffelstärke versetzt.
Der Sellerie war zum Servieren noch in Form aber sehr weich und angenehm im Mund.

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Anders als bei einem früheren Versuch mit einer Steckrübe, war ich diesmal auch geschmacklich ziemlich zufrieden. Der Eigengeschmack des Selleries fügte sich gut in das insgesamt sehr milde Curry. Im Nachhinein war es eine gute Entscheidung, Senf und Tomaten weggelassen zu haben.
Keines der Gewürze an sich war dominant und auch der bei mir nicht so beliebte Gesamt-Gewürz-Dominanz-Faktor war nicht vordergründig, sodass man kein eingefleischter Freund von Currys sein muss, um es zu mögen.

Es eignet sich, wie hier, als eigenständiges Gericht, aber auch mit geschmortem Lamm-Tandoori, Minz-Joghurt und Naan würde es bestimmt gut funktionieren.

Asiatisches Austernpilzpesto

8. November 2008 Kommentare ausgeschaltet

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Austernpilze mit Mandeln braten.
Mit Fünf-Gewürze-Pulver und etwas Salz würzen.
Ein wenig Sojasauce hinzu geben und pürieren.

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Reissalat

29. Oktober 2008 Kommentare ausgeschaltet

Von der Reispfanne war zu viel Reis übrig, dafür zu wenig Fleisch. Für das Büro schnitzte ich mir dann schnell einen Reissalat, den man als CousCous-Ableitung verstehen kann.

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Synchronisierte Reispfanne

29. Oktober 2008 Kommentare ausgeschaltet

Ich hatte ja bereits mehrfach angedeutet, dass die Speisezeiten vorverlegt wurden und infolgedessen das Zeitfenster zum Kochen übel eingeschränkt ist. Also ist jede Minute zu nutzen, um ein halbwegs abwechslungsreiches Gericht auf den Tisch zu bekommen. In diesem Fall reichte das Zeitfenster  vom Wasser-zum-Kochen-bringen-und-den-Reis garen (wobei ich freilich Zeit schindete, indem ich kaltes Wasser auf den Herd brachte). Mehr…

Linsen-Kokos-Huhn

26. Oktober 2008 Kommentare ausgeschaltet

Übrig von gestern waren die Brüste und einige der Kartoffeln - dann begann das Zusammenwerfen.

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Zunächst habe ich einige Blumenkohlröschen (TK) in den Topf gegeben, auf dem Weg kam ich an einer kleinen Dose Linsen vorbei, die wiederum vor einer kleinen Dose Kokosmilch stand. Für einen farblichen Akzent ein paar grob geschnittene Zuckerschoten, alles verrührt und bei mittlerer Temperatur etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.

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Ich gewinne mehr und mehr das Gefühl, dass die Fisch-, Braten-, oder Huhnüberbleibsel mehr Entdeckungscharakter haben, als das ‘Hauptgericht’.

Hühnchenpita

22. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

Dass ich vom Zitronenhuhn einen Fond gemacht habe, brauche ich an dieser Stelle nur zu erwähnen, weil ich ein wenig des Fonds genommen habe, um die Marinade für die (logisch, schon gegarten) Hühnerbrüste anzurühren, die namensgebender Bestandteil dieses Gerichtes sind.
In die Marinade kamen: Salz, Korianderpulver, Kurkuma, Chilipulver.
Weil ich ursprünglich etwas Dönerartiges machen wollte, habe ich mich auf die ‘klassische’ Salatvariante beschränkt: Tomaten- und Gurkenwürfel, dazu Römersalatstreifen. Die Sauce ist Joghurt mit Ketchup und Chilipulver. Damit habe ich den Salat mariniert.
Die Hühnerbrüste in dünne Scheiben geschnitten und Salat und Huhn in die Pitabrote gegeben. Danach kurz zum äußerlichen Erwärmen in den heißen Ofen gegeben.

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Forelle in Kokosmilch gedünstet

7. Juni 2008 2 Kommentare

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Eine kleine Dose Kokosmilch mit Salz und einigen angestoßenen Fenchelkörnern in einen Topf mit ausreichend großem Boden geben.
Dort hinein die Forellen geben – je nach Topfgröße mit oder ohne Kopf. Ich musste drauf verzichten. Zum Stabilisieren, die Bauchlappen als ‘Seitenstützen’ verwenden. Zusätzlich habe ich eine Karotte (dünne, schräge Scheiben) und einige Paranüsse (grob gehackt) sowie etwas Butter in den Topf gegeben.

Mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen,
dann die Temperatur reduzieren, sodass es nur köchelt und zwar für zehn Minuten.
Dann den Herd ausstellen und
weitere zehn Minuten ziehen lassen.

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Transkontinentaler Reissalat

31. Mai 2008 Kommentare ausgeschaltet

Schon wieder so ein sperriger Titel – mir fiel nichs besseres ein.

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Duftreis habe ich mit einer halben Stange Zimt gekocht (und abkühlen lassen), so war er ein wenig aromatisiert und leicht rötlich.
Dazu habe ich Rosinen, Tomaten, Gurken, Oliven und Zwiebelwürfel gegeben.
Das Dressing habe ich aus Kokosmilch, Senf, HdP, Salz und Pfeffer zusammengerührt.

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Ich war zunächst besorgt, ob das so gehen könne, war aber angenehm überrascht. Insbesondere der Kontrast zwischen den eher bitteren Oliven und der Süße der Rosinen, des Zimtes (und auch der Kokosmilch), gepaart mit der leichten Senfschärfe, harmonierte ganz gut.
Ein Experiment, das mal gelang. Sicher könnte man hier die Aromen harmonisieren und ausbalancieren, aber so was überlasse ich Anderen.