
Eine Paste von getrockneten Tomaten habe ich mit gerösteten, zerstoßenen Fenchelsamen, Garam Masala, ein wenig Vindaloopaste und Mangosaft vermengt.
Einige Karotten der Länge nach geviertelt und scharf angebraten, bis sie etwas Farbe hatten. Dann die Paste dazu gegeben und bei geschlossenem Deckel noch etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Dazu Joghurt ohne weitere Zugaben.

Ein überraschend gutes Gericht, das durch Ausgewogenheit der Aromen besticht. Diese Wortwahl ist meiner positiven Überraschung geschuldet. Insbesondere die Säure der Tomaten geht gut mit der Fruchtigkeit des Mangosaftes, zudem schleicht sich durch die Röstaromen eine Karamellnote ein. Der Joghurt frischt das Ganze auf und die Gewürze bleiben ätherisch im Hintergrund wahrnehmbar.
Ich kann mir diese Art von Karotten sehr gut mit langsam und lange geschmortem Lamm vorstellen.
Ja, schwülstiger Titel, mir ist aber nichts vernünftiges eingefallen. Aber eine gute Einleitung habe ich noch:
Ich kann darauf wetten, dass immer nach Feiertagen und/oder Ausflügen mit auswärtigen Übernachtungen die Ernährungsmentorin auf Gemüse besteht. Ich, die Hand, fabriziere dann zum Beispiel Folgendes.
Einige Tomaten (4) in Würfel schneiden und ohne Fett in einem Topf zusammen mit geriebenen Kaffirlimettenblättern (1 TL) (war halt da) und Garam Masala (1 TL) schmelzen lassen.
Einen Kopf Broccoli (in Röschen mit Stiel), eine Zucchini (geviertelt und in Stücken) und Zuckerschoten dazu geben, den Deckel auflegen und für etwa zwanzig Minuten bei Köcheltemperatur garen.
Unterdessen habe ich einen Becher Joghurt mit getrockneter Minze, etwas Vindaloopaste (1/3 TL), schwarzem Kümmel und einer weiteren gewürfelten Tomate vermengt und später als zusätzliche Sauce separat serviert.
(Für die letzteren Zutaten habe ich mich kurzfristig entschieden – daher nur ein Bild von der unfertigen Variante).


Ich habe schwarzen Kümmel ein wenig angeröstet und mit einem TL Vindaloopaste in eineinhalb Bechern Joghurt verrührt.
Dann habe ich einige geschnittene Karotten nach bewährtem Prinzip gargeschwitzt.
Außerdem habe ich dann ein wenig Gemüseverbrauchen gespielt und eine halbe Zucchini und etwas Broccoli etwa zehn Minuten vor Garzeitende (insgesamt rechnete ich etwa 15-20 Minuten) dazu gegeben.
Auf dem Teller mit etwas vom gewürzem Joghurt versehen.

Die grünen einsprengsel passen ja nicht schlecht.
Konnte ich ahnen, das Vindaloo so scharf ist? Eigentlich schon, hätte ich doch gelesen. Ich war im guten Glauben Tandooripaste gekauft zu haben. Ich bin nicht so der Freund der Schärfe und obwohl ich, wie gleich folgt, schon verdünnt habe, war es grenzwertig.
Ich habe einen Becher Joghurt, eineinhalb EL Vindaloo-Curry-Paste und etwas Wasser vermengt und Broccoli darin gedünstet.
Während sich die Gemüse erwärmten, habe ich Shiitakepilze, Putenfleisch und eine Zwiebel in Würfel geschnitten und Bratfett in einer Pfanne heiß werden lassen.
Sobald der Broccoli begann zu kochen (von nun ab habe ich also etwa fünf Minuten Zeit) habe ich Fleisch, Pilze und Zwiebel in der Pfanne angebraten – leider nicht mit dem gewünschen Bräunungsgrad, sodass ich in der Zwickmühle zwischen zu weichem Broccoli und zu blassem Fleisch steckte, für das ich mich dann entschied.
Das Fleisch zum Broccoli geben, alles vermengen und brennen.

Was mich geritten hat, Joghurt zu kochen, ist mir mittlerweile auch nicht mehr so klar.

In einer Schüssel habe ich die “Tandoori”paste angerührt, bestehend aus:
Tomatenmark || Pfirsichsaft || Senf || Pesto || Tabasco
Alles verrührt und zu folgenden Gemüsen und Gewürzen gegeben:
Zwiebel || Karotte || braune Linsen || schwarzer Kümmel || Garam Masala || 1/2 Zimtstange
Außerdem sind drei Blöcke Geflügelfond im Spiel (jeder á ca. 250 ml)
Alles vermengt und zusammen in eine Auflaufform gegeben. Diese dann für zwei Stunden abgedeckt bei 180 Grad in den Ofen gegeben.


Fruchtig, Sauer, Scharf. Da verzeihe ich mir, dass ich keinen Tandooriofen besitze, sondern nur einen Deckel.
Nach dem Feedback zu meinem Geständnisbroccoli, hier das Ergebnis. Ich bin nämlich unter gewissen Umständen belehrbar – wenn auch nur in Teilen. Mike Seeger vom Olivenölkontor hat in den Kommentaren eine Variante für Blumenkohl hinterlassen. Er konnte nicht wissen, dass er unter erschwerten Bedingungen empfahl. Meine Ernährungsmentorin hasst Blumenkohl – da liegt die Chance.
Schuhbecks Steakpfeffer (mit Diesem und Jenem, aber auf jeden Fall mit Pfeffer und Kardamom) habe ich mit Cumin, Salz und Olivenöl gemörsert und auf Blumenkohlscheiben gestrichen.
Diese habe ich dann in einer vorgeheizten Grillpfanne ohne weiteres Fett von beiden Seiten angebraten, vielleicht drei Minuten von jeder Seite. Dann mit Kokosmilch angegossen und mit geschlossenem Deckel ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten gedünstet.

Die Bürschlein hatten noch Biß und schmeckten nicht kohlartig (wie im Kommentar für den Geruch versprochen). Sie waren leicht scharf und ein wenig exotisch. Meine Ernährungsmentorin ist auch überzeugt. Danke für das Feedback!
Am Anfang steht die Gewürzpaste, die ich wie folgt zusammenmischte:

- 5 EL neutrales Speiseöl
- 1/2 TL Chiliflocken
- 1 TL Cumin/Kreuzkümmel
- 1,5 TL Currypulver
- 2 TL Garam Masala
- 1,5 EL Tomatenmark
- 1 EL “Schuhbeck’s Steakwürzer”, den ich (mal geschenkt bekam und) wegen des Kardamoms zweckentfremdete
- Nach dem Hauptmörsevorgang noch 1 EL Senfsaat
Wie erwähnt, alles (relativ) fein mörsern, sodass eine Paste entsteht.

Die Hälfte der Würzpaste auf die Hühnerschenkel schmieren, in Gefrier/Plastikbeutel legen, gut kneten/einmassieren und eine gute Weile marinieren lassen – im Idealfall einen Tag vorher. Tatsächlich habe ich die Schenkel in der Marinade langsam auftauen lassen.
Die andere Hälfte der Paste mit folgenden Gemüsen vermengen:
- 5 mittelgroße Karotten (in längliche Scheiben)
- 2 Paprika (in einer ähnlich gearteten Form)
- 2 Zwiebeln (in grobe Steifen)
- 2 Zehen Knoblauch (je halbieren)
Alles in einen Bräter geben, leicht salzen, die Hühnerschenkel darauf legen und bei 180 Grad für eineinhalb Stunden in den Ofen schieben.

Aus Angst, dass es anbrennen könnte, habe ich, völlig atypisch, etwas Rotwein (etwa ein Glas) angegossen. Das hat zwar geholfen, war aber trotzdem doof. Besser (authentischer?) wäre Kokosmilch, Maracujasaft (den ich noch hatte) oder einfach Wasser gewesen.

Die Gemüse waren weich und würzig. Es war pikant bis etwas scharf und das Fleisch fiel vom Knochen.
Eine Zwiebel in Streifen geschnitten und mit einer Zehe Knoblauch in Olivenöl bei mittlerer Temperatur angeschwitzt. Mit Salz, getrockneter Minze und Kurkuma bestäubt (jeweils 2 TL (vom Salz natürlich nicht)) und vermengt. Dann eine in Stücke geschnittene Aubergine dazugegeben, kurz mitgeschwitzt und mit vielleicht 0,2 l Wasser angegossen. Deckel drauf. 15-20 Minuten garköcheln lassen.
Gleichzeitig das Wasser für Basmatireis aufsetzen und diesen, so das Wasser kocht, garen.

Wenn die Aubergine weich- und der Reis gar ist, Letzteren abgießen und zu Ersterer einen Becher Joghurt geben und einrühren.
Den Reis nun ins Gemüse mengen und speisen.
Wer die Zutaten lieber getrennt hält, kann das natürlich machen.

Eines der Gerichte, die aus der Hüfte geschossen, Inder wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen lassen.
Offen gestanden habe ich das am Vortag gemacht, während das Risotto langsam köchelte.
Deswegen habe ich es auch unter der Kategorie ‘intensiveres’ eingeordnet, problematisch zu machen ist es eigentlich nicht.
Ich habe tiefgefrorene Hühnerbrüste in einen Gefrierbeutel gelegt und in einer Schale folgendes zusammengemixt:
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Tikka Masala Paste aus dem Glas
- 1 TL Garam Masala Gewürzpulver
- 2 TL Senfsaat
- 2 TL Schwarzer Kümmel (das kennen Sie vielleicht vom Fladenbrot)
- 3 EL Olivenöl
- Salz
Außerdem folgende Gemüse in Würfel geschnitten:
- 1 Aubergine
- 1 Karotte
- 1 Paprika
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen

Alles in den Gefrierbeutel getan, diesen verschlossen und alles darin um das gefrorene Huhn herum verknetet und den Beutel dann über Nacht zum langsamen Auftauen und Marinieren in den Kühlschrank gelegt.

Der Rest ist völlig harmlos (heute):
Beutel aufschneiden, Pfanne gut vorheizen, Hühnerbrüste von Gemüsestücken befreien und in nicht wenig Olivenöl sehr heiß anbraten.
Wenn das Fleisch gewendet ist, also die andere Seite brät, den Rest des Beutels in die Pfanne geben, dreißig Sekunden warten und alles durchmengen.
Den Deckel drauf und den Herd auf kleinste Temperatur stellen. So ziehen die Gemüse Flüssigkeit und alles langsam gar. Vielleicht so 20 Minuten.

Ursprünglich wollte ich Tandooribällchen machen, aber da weiße Schlieren im Gläschen waberten, habe ich davon abgesehen. Zur Erinnerung, dies ist immer noch die Woche ohne Einkauf…
Aufgetautes Hackfleisch mit Garam Masala, Chilipulver, Kurkuma, Salz, Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark verkneten und zu walnußgroßen Bällchen rollen. Langsam mit reichlich Fett goldbraun braten, wie man so schön sagt.
Eigentlich nichts anderes, als aufgepeppte Buletten in einer anderen Form.
Dazu gab es: nichts weiter, bzw. Senf und Ketchup. Da war alles Gemüse endgültig aus.