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Archiv für die Kategorie ‘maghrebinisch/arabisch’

Falafel

6. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Neulich im Dönerladen – immer ein guter Anfang. Jedenfalls gab es dort gut aussehende Falafel (also unregelmäßig geformt) und ich dachte, dass ich das auch mal wieder machen könnte.

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Eine Dose Kichererbsen mit Petersilie, Salz, Cumin, einer Zwiebel und einer Zehe Knoblauch in der Küchenmascine zu einem Teig verarbeitet. Mit Semmelbröseln vermengen und etwas ruhen lassen.
In Form geknetet und in Reichlich Fett ausgebacken.

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An dieser Stelle muss gesagt werden, dass ich gut daran getan hätte Ei zu nehmen oder die Bällchen tatsächlich zu frittieren. So waren sie zu weich und schwierig zu wenden.

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Dazu Joghurt eine Art Cocktailsauce, Salat, Tomaten- und Gurkenwürfel. Alles in ein kleines Fladenbrot gestopft ind dann in mich.

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Lammhaxen Cous-Cous

14. Juni 2009 Kommentare ausgeschaltet

Die Lammhaxe zubereiten und die Reste in eine Schüssel pflücken. Mit einem Glas Instant-Cous-Cous vermengen, sowie ein Stück Butter hinzugeben.

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Mit heißem Wasser übergießen und etwa zehn Minuten quellen lassen.

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Schön geht anders, aber wer mag, kann ja gerne Anrichteringe nehmen und frische Kräuter einarbeiten.

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Cous-Cous mit Wachtelbohnen

24. Juni 2008 Kommentare ausgeschaltet

08_06_24.jpgEin Gericht fast ohne Messer.
In eine Schüssel Cous-Cous
[ca 300 g], Wachtelbohnen, Rosinen, Tomatenwürfel und eine Hühnerbrust, die noch da war geben. Gewürzt mit etwas Salz.

Wasser [ca 0,4 l] zum Kochen bringen, darübergießen, verrühren, in eine Auflaufform geben und im Ofen bei 150 Grad für etwa zwanzig Minuten ausquellen und erhitzen lassen.

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In der Form noch halbwegs ansehnlich, wäre dem Ästhetizismus frönend ein Anrichtering hilfreich gewesen.
Ich habe bewusst auf orientalische Gewürze verzichtet,  mir aber hinterher noch Minze draufgestreut.

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Zitronenhuhn

21. Juni 2008 2 Kommentare

Es begann mit einem Sud / einer Marinade, die ich aus Zitronen, Zimt, Sesamöl und Wasser gekocht habe.

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Die halbierten Zitronen habe ich halb mit Wasser bedeckt, eine Zimtstange dazu gegeben und etwa zwei TL Sesamöl. Alles eingekocht, bis vielleicht noch vier bis fünf EL Sud übrig blieben. Zu meiner Überraschung scheint es irgendwie emulgiert zu sein.

08_06_21h.jpgDamit habe ich ein Maishühnchen eingerieben.
Zum Hühnchen habe ich drei Zucchini mit dem Sparschäler gehobelt und mit dem Hühnchen in eine Ofenform gegeben. Ein wenig Olivenöl dazu, Salz und Cumin.
Alles für etwa eine Stunde bei 160 Grad in den Ofen.

Ein, wie überraschend, zitroniges Aroma, besonders in den Zucchini. Das Huhn selber ist weniger betroffen.

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Orientalisches Bohnentöpfchen

29. Mai 2008 Kommentare ausgeschaltet

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Grundlegend hier war der Gemüseverbrauch (Broccoli und Zucchini). Weil die nicht wirklich ausreichten, gesellten sich noch weiße Bohnen und Kichererbsen dazu. Die Kicherebsen veranlassten mich, im Folgenden auf die orientalische Schiene zu hüpfen, was ich durch den Einsatz von getrockneter Minze und libanesischem Pfeffer (dominierend in dieser Mischung ist Nelke) realisierte.
Dazu eine Zwiebel und eine Zehe Knoblauch, sowie einige EL Tomatenstücke aus der Dose und Salz.

Im Prinzip habe ich dann nur alles verrührt und für eine Stunde bei 180 Grad abgedeckt in den Ofen gestellt.

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Ich persönlich finde aber Minze und Nelke keine glückliche Kombination.

Taboulé

1. Januar 2008 Kommentare ausgeschaltet

Instant CousCous nach Packungsvorschrift zubereitet, allerdings in das kochende Wasser getrocknete Minze und Zwiebelwürfelchen gegeben.
Das vermengt mit der Empanadillo-Füllung von gestern und oben die restlichen Steakstreifen und gebratenen Champignons eingesteckt und abkühlen lassen.

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Tajine vom Lamm

10. November 2007 1 Kommentar

Ich versuche es am Besten in der Chronologie der Ereignisse. Zum besseren Verständnis der spärlichen Mengenanaben: wir waren acht Personen.

07_11_10d.jpgZunächst habe ich morgens zwei Hefeteigklumpen aus dem Tiefkühler genommen, und zum auftauen/gehen in einer abgedeckten Schüssel auf die Heizung gestellt.

Mittags nahm ich acht Zwiebeln und schwitzte sie mit zwei TL Kreuzkümmel/Cumin in Olivenöl an, goss mit einem Liter Rotwein auf und kochte die Mischung so lange, bis die Flüssigkeit um die Hälte reduziert war.
Dann habe ich die Rotweinzwiebeln püriert. Dorthinein wanderten 200g Korinthen und 800g Kichererbsen.

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07_11_10f.jpgNachmitags habe ich die Lammkeulen (drei Stücke – insgesamt drei kg, ohne Knochen) in etwa kiwigroße Stücke geschnitten und angebraten. Weil meine Pfanne zu voll war, wässerten die Stücke und ich musste entsprechend länger auf das gewünschte Röstergebnis warten. Das Wässern ist hier kein Problem, weil man das Fleisch ja ohnehin schmoren möchte. Ich habe einmal abgelöscht.

07_11_10g.jpgZwischendurch habe ich den Ofen auf 180 Grad vorgeheizt, den Hefeteig mit schwarzem Kümmel verknetet und mit den Fingern zu einer Art Fladenbrot/Focaccia geformt, mit Olivenöl besprenkelt und mit HdP bestreut. Schieb, schieb in Ofen.

Als mir der Röstgrad des Lammes ausreichend erschien, habe ich das Fleisch mit etwa fünf EL Mehl bestäubt und die Mischung kurz verrührt. So verteilt sich das Mehl (Fettmäntelchen) und spaltet sich bereits ein wenig auf (Hitze) – sodass es später ohne Klumpen die Sauce bindet.
Schnell (brennt leicht an) mit einem halben Liter Rotwein und einem Liter Wasser abgelöscht/aufgegossen (jedoch so viel Flüssigkeit, dass es fast bedeckt ist). Die Röststoffe vom Boden gekratzt, Temperatur reduziert (sodass es nur noch leise köchelt), auch hier zwei TL Kreuzkümmel/Cumin dazu gegeben, Deckel aufgelegt und eine Stunde vor sich hinblubbern lassen – vielleicht gelegentlich Rühren (bei innerer Unruhe).

Nach dieser Stunde war bei mir das Lamm noch nicht komplett weich, aber auf einem sehr guten Weg. Nun habe ich das Kichererbsen-Korinthen-Rotweinzwiebelpüree dazu gegeben, bei etwas höherer Temperatur aufgekocht und die Temperatur wieder reduziert. Alles gemeinsam mindestens eine weitere Stunde, ich plante zwei und machte drei, köcheln lassen.

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Dazu Couscous, in der Instantvariante (mit siedendem Wasser übergießen, fünf Minuten warten, Butter dazu, lockern, servieren).

Man möge es mir nachsehen, dass ich keinen Teller abgebildet habe, es erschien mir unhöflich vor den Gästen.
Für BJ: der (umgekehrte) Osmoseeffekt ist hübsch.

Lammkotelettes mit Zimt-Auberginenpilaw

30. September 2007 1 Kommentar

Eine Zwiebel, eine Zehe Knoblauch, eine halbe Stange Zimt und eine Aubergine in grobe Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Dann ein Glas Basmatireis dazu geben und kurz mitschwitzen.
Temperatur runter, die dreifache Menge Wasser (Brühe wäre nett gewesen) angießen, Deckel drauf und etwa 20 Minuten warten.

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Also eine Viertelstunde später anfangen die Lammkotelettes zu braten.

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Was mich an der Sache stört, ist, dass man nie so genau weiß, wie viel Flüssigkeit der Reis denn nun wirklich braucht. Ein Pilaw soll nicht klebrig sein, sondern locker – meiner hatte zu viel Flüssigkeit und war, wenn man es mal genau nimmt, verkocht. Aber immer noch lecker.

Minztee

12. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die vom Kichererbsensalat übrig geliebene Minze habe ich mit Zucker (ein EL!) bestreut und mit heißem Wasser überbrüht. Auskühlen lassen, durch ein Sieb gegossen, in den Kühlschrank gestellt und eiskalt getrunken. Auf jeden Fall frischer und lebendiger als Beuteltee.

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Gebackene Rotbarschfilets mit Aprikose und Chili, libanesische Schnibbelbohnen und Kichererbsen-Minze-Salat

11. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Offen gestanden wollte ich mit diesem Gericht meine Eltern ein wenig aus der Fassung bringen. Das ist daneben gegangen – es hat ihnen geschmeckt.

Die Grundidee setzte sich zusammen aus noch vorhandenen Schnibbelbohnen, die in schöner Regelmäßigkeit von einem Freund auf libanesische Art zubereitet werden. Damit landete ich also im arabischen Raum. Dies gepaart mit meinem fortwährenden Wunsch nach Einfachheit, ergänzt durch oben erwähnte, versuchte Provokation ergab dann dies Gericht. Und so geht das:

Kichererbsen-Minze-Salat

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  • Eine Dose Kichererbsen öffnen, abgießen und in eine Schüssel geben
  • Zwei TL Weißweinessig dazugeben
  • Ein EL Sesampaste dazu
  • Eine halbe Hand geschnittene, frische Minze dazu, nebst Salz und Pfeffer
  • Die Kichererbsen mit einer Gabel quetschen, damit etwas Bindung entsteht, aber kein Hummus machen, es soll noch Struktur erhalten bleiben.

Schnibbelbohnen, libanesisch

  • Die Bohnen in gefällige Stücke schneiden
  • Eine Zwiebel und eine Zehe Knoblauch in grobe Würfel schneiden
  • Eine Dose Tomaten öffnen und in einen Topf geben
  • Ein EL libanesischer Pfeffer (soweit ich das beurteilen kann, sind auf jeden Fall Nelke und Zimt als dominierende Aromen drin)
  • Salz und Olivenöl
  • Alles in einen Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren (bei geschlossenem Deckel) langsam garen, bis die Bohnen fertig sind

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Gebackene Rotbarschfilets mit Aprikose und Chili

  • Die Filets leicht salzen und mit der Innenseite nach oben auf die Arbeitsfläche legen
  • Ein Filet dünn mit Pistou Rouge (Eine Paste aus getrockneten Tomaten, etc.) bestreichen
  • Das andere Filet mit Chlipulver bestreuen, eine Aprikose enthäuten, entkernen und in Stücke reißen und ebenfalls auf das Filet geben
  • Die Filets zusammenlegen und recht eng in Alufolie einwickeln
  • Für zwanzig Minuten bei 160 Grad im vorgeheizten Ofen backen

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