Semmelknödel Teil I:
Weißbrotreste habe ich kleiner geschnitten und in einer Schüssel geparkt (insgesamt vielleicht so ein ganzes Baguette).
In einem Topf habe ich dann eine Zwiebel (würfelig) in Butter angeschwitzt, dann mit Milch aufgegossen (etwa ein dreiviertel Liter), Schnittlauch und Petersilie (je ein EL) dazu gegeben und aufgekocht. Das dann über das Brot gegossen, vermengt, abgedeckt und eine Dreiviertelstunde abkühlen lassen.

Während der Wartezeit habe ich zwei Zwiebeln (grobe Streifen) und zwei Karotten (Würfel) in einer Pfanne angebraten (dies, damit sie einerseits Farbe bekommen und andererseits ein wenig Vorgaren) und Rotkohl aus dem Gefrierfach geholt.
Der auf dem Bild zu sehende Blumenkohl ist Resteverwertung und stammt noch aus dem letzten Kinderfutterbaukasten.
Nachdem die Zwiebeln und Karotten angebraten waren, habe ich den Lammnacken in derselben Pfanne ebenfalls angebraten. Danach habe ich die Temperatur der Platte auf klein gestellt und den Rotkohl langsam darauf auftauen lassen.
In einen Bräter wanderte Folgendes:
Die Karotten-Zwiebelmischung, ein halbes Glas Rotwein, ein EL grobkörniger Senf, eine Schale restlicher Sauce vom Kesselfleisch, der Blumenkohl und der Lammnacken. Dies zusammen wanderte für eine Stunde und fünfzehn Minuten bei 160 Grad in den vorgeheizten Ofen.

Semmelknödel Teil II und III:
Mittlerweile waren die Brotstücke relativ weich, die Milch war aufgesogen und die Temperatur noch handwarm. Nun habe ich vier Eier dazu gegeben, wieder alles verknetet und wieder ruhen lassen, bis der Braten eine Stunde im Ofen war.
Nach Ablauf dieser Stunde (den Ofen ausstellen) habe ich einen großen Topf mit Wasser aufgesetzt und während das langsam zum Kochen gebracht wurde, habe ich aus der Brot-Eimasse Knödel geformt (es ergaben sich Zwölf).
Die Knödel habe ich in das sprudelnd kochende Wasser gegeben, die Temperatur gesenkt und sie darin zehn Minuten ziehen lassen (das Wasser sollte nicht mehr kochen, damit die Knödel nicht zerfallen). Die zweite Runde wollte ich vorgaren und einfrieren und habe sie während des Essens im Wasser gelassen, wo sie sich jedoch vollsogen und zerfielen, also sollten sie auch nicht wesentlich länger als zehn Minuten ziehen.
Während die Knödel zogen, habe ich den Bräter geborgen, das Lamm geschnitten und alles auf Teller verteilt – inzwischen waren auch der Rotkohl heiß und die Knödel fertig.
